Juli 2010 … EInspeisemanagement
Handlungsbedarf für Betreiber
Das am 01.01.2009 in Kraft getretene neue EEG sieht Änderungen für Anlagen über 100kW Leistung vor. Gemäß § 6 EEG (2009) sind Anlagenbetreiber verpflichtet, dem jeweiligen Netzbetreiber zu ermöglichen, die Einspeiseleistung der Anlage abzurufen
und bei Netzüberlastung ferngesteuert zu reduzieren. Wer seine Erzeugungsanlagen
nicht bis zum 31.12.2010 umrüstet, verliert den Anspruch auf die Einspeisevergütung.
In der Regel stellt der Netzbetreiber zu Lasten des Anlagenbetreibers einen Rundsteuerempfänger am Netzanschlusspunkt zur Verfügung, der Signale zur Leistungsreduzierung ausgibt. Die Befehlsgabe erfolgt in vier Stufen:
| Stufe I 100 % = volle Einspeisung | Stufe III 30 % = reduzierte Einspeisung | |||
| Stufe II 60 % = reduzierte Einspeisung | Stufe IV 0 % = Abschaltung |
Für die Umsetzung der Leistungsreduzierung ist der Anlagenbetreiber selbst verantwortlich.
Es bieten sich verschiedene technische Möglichkeiten, die je nach örtlichen Begebenheiten variieren:
| Park-Server | Einfache Abschaltung per Relais bei Alarm |
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| - Intelligente Abschaltung - Protokollierung der Reduzierungen - Verwendung der Parkkommunikation - Geringer Installationsaufwand - Möglichkeit der Live-Daten-Abfrage - Abrufen der Einspeiseleistung |
- Fernmeldekabel oder LWL erforderlich - Installation in jeder Windkraftanlage |
Wenn Sie von uns ein Angebot für die Umsetzung der Leistungsreduzierung wünschen, möchten wir Sie bitten, sich bis zum 16.08.2010 mit uns in Verbindung zu setzen.
Danach können wir eine rechtzeitige Umsetzung der Leistungsreduzierung bis zum 31.12.2010 nicht mehr garantieren.

Juni 2010 … Großeinsatz in Mitteldeutschland
Getriebewechsel bei einer Vestas V90
Nach der Ausweitung des Serviceangebotes für Vestas Anlagen im Herbst 2009 wurde die Deutsche Windtechnik Service Ende Juni 2010 erstmalig mit einem Getriebewechsel bei einer V90 2.0MW mit einer Nabenhöhe von 105 m beauftragt.
Mit drei Serviceteams vor Ort verlief der Einsatz problemlos und die Anlage konnte nach zwei Tagen wieder in Betrieb genommen werden. Dabei bewährte sich erneut das flexible Ersatzteilmanagement, das die kurzfristige Beschaffung eines fabrikneuen Austauschgetriebes ermöglichte. Mit optimierter Logistik, dem Einsatz modernster Technik und der Erfahrung unserer Servicetechniker konnte die Deutsche Windtechnik Service ein weiteres Mal ihre Leistungsfähigkeit beweisen.

Das neue Getriebe wird mit den unversehrten Anbauteilen des ausgebauten defekten Getriebes bestückt und für den Einbau vorbereitet.

Das Getriebe muss absolut gerade am Kranhaken hängen.
Mit Wasserwaage und Kettenzügen wird es auf den Millimeter genau
ins Lot gebracht.

Das 19,5 Tonnen schwere Getriebe senkt sich ins Maschinenhaus.
Per Funk erhält der Kranführer genaue Anweisungen.
Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit die Punktlandung gelingt.

Mittels Ultrahochdruckpumpe wird das hydraulische Spannelement montiert.


Das Getriebe wird komplett angeschlossen, parallel wird der Dachträger montiert.

März 2010 … SDL und Netzintegration
Exklusives Umrüstsystem für Altanlagen ist zertifiziert
Die Deutsche Windtechnik Service ist startklar: Die Zertifizierungsstelle M.O.E. hat dem Nachrüstsystem „Covergrid DE“ das Einheitenzertifikat für den Anlagentyp NEG Micon NM72 ausgestellt. In Deutschland wird „Covergrid DE“ exklusiv von der Deutschen Windtechnik Service geliefert. In Kürze folgt das entsprechende Gutachten für NEG Micon NM82. Damit haben wir es schriftlich: Mit „Covergrid DE“ nachgerüstete Altanlagen erfüllen alle technischen Voraussetzungen, um Anspruch auf den Systemdienstleistungs(SDL)-Bonus anzumelden. Das sind 0,7 Cent pro Kilowattstunde zusätzlich über fünf Jahre ab Zeitpunkt der Einhaltung der SDL-Verordnung.
Schritt für Schritt zum SDL-Bonus
Um den SDL-Bonus zu erhalten, muss sich der Betreiber nur noch um den Q-U-Schutz kümmern und das Anlagengutachten von einem zugelassenen Sachverständigen anfertigen lassen. Zusammen mit dem/den Einheitenzertifikat/en sind dann alle Nachweise für die Erfüllung der Anforderungen laut §2 bis §5 der Systemdienstleistungsverordnung (SDL WindV) erbracht. Die Belege müssen bis spätestens 31.12.2010 vorliegen. Falls gewünscht unterstützen wir Sie gerne bei der Abwicklung.
Nachrüstsatz reservieren
Die Arbeiten zur Umrüstung Ihrer WEA beschränken sich auf eine Erweiterung der elektronischen Komponenten des Schaltschranks im Turmfuß. Der Prozess der Nachweiserbringung kann unter Umständen Monate dauern. Um Engpässe zu vermeiden und vom SDL-Bonus so früh wie möglich zu profitieren, sollte jetzt umgerüstet werden.
28 Umrüstsysteme sind bereits verkauft.
Bei Interesse rufen Sie uns am besten jetzt an und reservieren sich Ihren Nachrüstsatz.
Gerne beantworten wir unverbindlich Ihre Fragen.

Januar 2010 … Wir überwinden Grenzen
Vestas-Großauftrag von Electrabel Belgien
Die Deutsche Windtechnik sorgt für frischen Wind im europäischen Ausland! Unser neu gestarteter Service für Vestas-Anlagen läuft nun erstmals auch in Belgien an:
Der größte belgische Energieversorger Electrabel beauftragte die Deutsche Windtechnik Service mit der Wartung seiner Vestas-Anlagen.
Die Zusammenarbeit mit Electrabel zeigt uns, dass unsere Erfahrung und unser Fachwissen über Vestas-Anlagen auch die hohen technischen Anforderungen der großen Energieversorger erfüllen.
Electrabel, das zu 100% dem internationalen Versorgungskonzern GDF angehört, ist in Belgien führender Anbieter für Strom aus regenerativen Energiequellen.
Die 14 Anlagen vom Bautyp V80-2MW verteilen sich auf fünf Windparks in ganz Belgien. Um unseren hohen Serviceanspruch zu gewährleisten, haben wir sowohl unser Servicenetzwerk als auch die Lagerkapazitäten vor Ort angemessen ausgebaut. Der Wartungsvertrag wurde am 1. Januar 2010 unterzeichnet. Durch den neuen Kundendienst für Vestas-Anlagen rechnen wir in diesem Jahr insgesamt mit weit über 650 Windkraftanlagen in der Betreuung.

November 2009 … Schwerer Schaden effizient instandgesetzt
Großeinsatz in 108 Meter Nabenhöhe
Dem Betreiber einer schwer beschädigten Vestas V82 konnte durch den Einsatz der Deutsche Windtechnik Service schnell geholfen werden.
Von der Beauftragung bis zum Tauscheinsatz vergingen nur 10 Tage. Ersatz für das zerstörte Hauptlager war im Zentrallager vorrätig, durch die optimierte Logistik wurden unnötige Standzeiten des 1000t Krans an der Anlage und somit Kosten minimiert. Folgeschäden wie der eingelaufende Hauptlagersitz konnten vor Ort mit instandgesetzt werden.
Um frühzeitig Schäden zu erkennen, empfehlen wir allen Betreibern jährliche Inspektionen der Hauptlager und allgemeine Zwischenwartungen für einen stabilen Betrieb der Windenergieanlagen.

Juli 2009 … Schwachstellen frühzeitig erkennen, Verfügbarkeit nachhaltig verbessern
Zwischenwartung für Windenergieanlagen
Als Vorgabe für die Wartung von Windenergieanlagen gilt das Pflichtenheft der Hersteller. Dort ist genau aufgeführt, welche Teile wie gewartet werden müssen – der Umfang der Leistungen reduziert sich auf das notwendige Minimum.
In der Praxis hat es sich vor allem bei schon etwas älteren Anlagen bewährt, zwischen den vorgeschriebenen Hauptwartungen zusätzlich noch einfachere Wartungen mit Sichtkontrollen durchzuführen. Die Monteure fetten nach, Einstellungen werden kontrolliert oder optimiert. Dank dieser Zwischen-Wartungen ergeben sich bei den von uns betreuten Anlagen im Durchschnitt eine höhere Verfügbarkeit und längere Standzeiten der Komponenten. Zeitlich liegt diese Wartung zwischen den beiden vom Hersteller vorgeschriebenen Hauptwartungen. Somit werden die Windenergieanlagen alle drei Monate gepflegt.
April 2009 … Feste Transportkapazitäten für Großkomponentenversorgung
DWTS rüstet im Bereich Logistik auf
Um bei Bedarf einen schnellen Transport von Großkomponenten zu den Windenergieanlagen zu gewährleisten, arbeitet die DWTS nun fest mit einem Logistikpartner zusammen.
Durch die Kooperation mit der Firma CIT Internationale Transporte, Süderdorf sind die im DWTS Zentrallager in großem Umfang lagernden Getriebe und weiteren Komponenten jetzt kurzfristiger für den Austausch vor Ort verfügbar – ein zusätzlicher Faktor zur Minimierung von Stillstandzeiten der Anlagen.
Speziell für die DWTS ist ein sehr kompakter LKW-Auflieger (Gesamtzuglänge 13 Meter) mit hoher Nutzlast (27,2 Tonnen) im Einsatz. Durch entsprechende Ausrüstung und Modifikation zur Ladungssicherung, bewältigt dieses Fahrzeug unter Einhaltung der gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen auch schwierige örtliche Gegebenheiten der Zuwegung.

April 2009 … Störungseinsatz im Schwarzwald
Maximales leisten auch im tiefsten Winter
Der Störungseinsatz an einer NM 60/1000 führte ein Serviceteam der DEUTSCHEN WINDTECHNIK SERVICE Anfang Februar tief in den verschneiten Schwarzwald. Unter diesen erschwerten Witterungsbedingungen waren Mensch und Material besonders gefordert. Dafür konnten die Service-Techniker nach erfolgreich behobener Störung diese Winteridylle noch ein wenig genießen.

Februar 2009 … Verfügbarkeit sichert profitablen Betrieb
Ersatzteilbevorratung für Windenergieanlagen
Die DEUTSCHE WINDTECHNIK SERVICE sorgt vor und ist bei der
Ersatzteilbevorratung hervorragend aufgestellt, um eine der größten
Anforderungen an die Nutzung der Windkraft erfolgreich zu bewältigen. In unserem Zentrallager in Ostenfeld befinden sich alle wesentlichen
Komponenten für die umfassende Instandhaltung in den Bereichen
Wartung, Instandsetzung, Verbesserung und Inspektion. Besonders die Großkomponenten Getriebe, Generatoren und Hauptlager
stehen, nicht zuletzt durch die Kosten – aktuell im Fokus.
Aber auch weitere entscheidende Teile für Steuerungseinheiten,
Rechnerplatinen, Brems- und Hydrauliksysteme werden vorgehalten.
Immer mehr zufriedene Kunden schätzen die Flexibilität, die Unabhängigkeit
und das nachhaltige Ersatzteilkonzept der DEUTSCHEN WINDTECHNIK SERVICE:
Viel Erfahrung, ein fundiertes Netz von Zulieferern und moderne EDV-Technik sichern die Verfügbarkeit des Materials und ermöglichen effiziente Service-Einsätze vor Ort.

September 2008 … Dreitägige Montage- und Instandsetzungsarbeiten
Großeinsatz für die DWTS
Bei der turnusmäßigen Wartung einer NEG MICON 72c-1500 (Bj. 2002) wurden bei einer Fettprobe erhöhte Eisenanteile im Fett festgestellt. Ein daraufhin konsultierter Sachverständiger bestätigte den Schaden. Derzeit wird die Ursache durch den Betreiber und die Versicherung ermittelt. Ein neues Hauptlager war bei der DWTS sofort verfügbar. Die Lieferzeit beträgt in der Regel mehr als 12 Monate. Bei dem Austausch waren drei Teams der DWTS drei Tage im Einsatz. Am ersten Tag erfolgte die Demontage, am zweiten Tag die Instandsetzung im Werk, wo das neue Lager auf die Hauptwelle montiert wurde. Am dritten Tag wurde die Anlage wieder zusammenmontiert und erfolgreich in Betrieb genommen.

September 2008 ... Das „Wind Kraft Journal” berichtet in seiner Ausgabe 4/2008
über die DEUTSCHE WINDTECHNIK SERVICE
Herstellerunabhängiger Service – mehr als nur eine Alternative
Mittlerweile stellt herstellerunabhängiger Service mehr als eine Alternative dar. Um den Betreibern einen erfolgreichen Service zu bieten, gilt es eine Vielzahl von Anforderungen zu erfüllen. Wesentliches Merkmal ist die Kompetenz, d.h. die Befähigung sämtlicher Mitarbeiter im Unternehmen, um den individuellen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Deutsche Windtechnik Service setzt hier konsequent Zeichen indem sie sich auf
ausgewählte Anlagentypen spezialisiert ...
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August 2008 … Einsatz von eigengefertigten Spezialwerkzeugen
Problemloser Hauptlagertausch
Im Zuge der Wartung einer NEG MICON 72c/1500 mit 98 Meter Nabenhöhe wurde bei der Inspektion ein Schaden am Rotorlager festgestellt, der einen Austausch erforderlich machte. Normalerweise hat dieses Lager eine Lieferzeit von über 10 Monaten aber dank der neuen Lagerkapazitäten und eines vorausschauenden Ersatzteil-Managements der DWTS war es sofort verfügbar.
Für die Arbeiten wurde ein 1000 t Kran mit einer Gesamthöhe von 120 Metern benötigt. Dank dem Einsatz eines selbstangefertigten Rotorhebegeschirrs und eines Rotorablagetisches sowie weiterer Spezialwerkzeuge konnte das defekte Lager schnell und problemlos ausgetauscht werden.






