Schwingungsmessung zur Fundamentbeurteilung
Untersuchungen der letzten Zeit haben belegt, dass bei bestimmten Windkraftanlagen das Fundament ein Problem darstellt. Erste vereinfacht gehaltene Messungen haben gezeigt, das die maximale Schwingung des Turmes in einem kritischen Bereich liegen kann.

Dies bezieht sich auf das Spiel, welches der Sockel des Turmes im Fundament hat. In diesem Bereich wird sehr oft der Grenzbereich überschritten. Es gibt zwei mögliche Ursachen für die Instabilität des Turmes zum Fundament, der Beton ist schlecht verarbeitet und es wurden Fehler bei der Herstellung gemacht oder das Problem liegt in der Konstruktion des Fundamentes.
Ziel war es, eine Messung zu entwickeln, welche sehr genaue, nachvollziehbare Ergebnisse liefert, zudem sollten diese dokumentiert und dargestellt werden können.
Zu diesem Zweck werden Wegesensoren mit einer Genauigkeit im Millimeter-Bereich bis zur vierten Nachkommastelle benutzt.

Um die Bewegung des Turmes zum Fundament genau nachvollziehen zu können werden an 4 Messpunkten um den Turm herum die Bewegungen aufgenommen, dies jeweils in der horizontalen und senkrechten Ebene. Um die größtmögliche Schwingung des Turmes erfassen zu können, wird ein Messpunkt direkt vor dem Turm in Hauptwindrichtung platziert, da in diesem Bereich das Fundament die größte Schwächung besitzt. Die weiteren drei Messpunkte werden um 90° versetzt angeordnet.
Über einen Anschluss der Sensoren an einen Laptop können die Messwerte durchgehend gespeichert werden. Dies ermöglicht eine Darstellung der Schwingung und es lässt sich ermitteln welche maximale Auslenkung zu welchem Zeitpunkt vorlag und welche Bewegung der Turm in seiner Gesamtheit macht.
Als Abschluss wird ein Bericht erstellt welcher die Messprozedur nachvollziehbar macht und die Ergebnisse in Form der maximalen Bewegung präsentiert. Durch die vereinheitlichte Durchführung sind alle Ergebnisse untereinander vergleichbar.


